Vorbereiten
6 bis 8 Teilnehmende wählen mit einer pädagogischen Fachkraft eine Alltagssituation: Behördengang, Schulwechsel oder Bewerbungsgespräch. Belastungsgrenzen und freiwillige Teilnahme werden vorab geklärt.

Projektkonzept · Perspektiven erleben
Ein Jugendzentrum wird zum sicheren Lernraum: virtuelle Alltagssituationen erleben, besprechen und gemeinsam verändern.
Wie fühlt es sich an, wenn ein Weg unzugänglich ist, Sprache überfordert oder Unterstützung fehlt? Ein kurzer VR-Parcours macht räumliche und kommunikative Hürden sichtbar, ohne reale Menschen einer belastenden Situation auszusetzen.
6 bis 8 Teilnehmende wählen mit einer pädagogischen Fachkraft eine Alltagssituation: Behördengang, Schulwechsel oder Bewerbungsgespräch. Belastungsgrenzen und freiwillige Teilnahme werden vorab geklärt.
Eine Person bewegt sich durch eine virtuelle Szene; die Gruppe verfolgt den Ablauf auf einem Bildschirm. Alternative Wege, verständliche Hinweise und Assistenz lassen sich direkt vergleichen. Ein Stopp ist jederzeit möglich.
Die Gruppe zeichnet die Hürden auf und entwickelt eine barriereärmere Variante. Das Ergebnis ist ein überprüfbarer Verbesserungsvorschlag für den eigenen Lern- oder Begegnungsort.
Eine Gruppe entdeckt im virtuellen Jugendhaus eine Treppe ohne Alternative. Sie baut eine ebenerdige Route und ergänzt Wegweiser in verständlicher Sprache. Im Anschluss wird geprüft, welche Hürden im echten Gebäude bestehen.
Möglicher Pilot: 3 Termine mit je 90 Minuten, 2 VR-Stationen, begleitete Auswertung und ein gemeinsames Maßnahmenblatt. Eine VR-Brille ist keine Voraussetzung für die Teilnahme: Bildschirmansicht und analoge Aufgaben gehören dazu.
Pilotprojekt besprechen ↗
Vor Beginn werden mit der Einrichtung überprüfbare Ziele vereinbart: Was sollen Teilnehmende erklären, anwenden oder selbst entscheiden können? Beobachtungen, kurze Rückmeldungen und dokumentierte Versuche zeigen Veränderungen und offene Fragen.
Die beschriebenen Konzepte sind konkrete Entwicklungsvorhaben. Umfang, Finanzierung und Durchführung werden mit dem jeweiligen Kooperationspartner vereinbart.
Wissenschaftliche Begleitung ↗Partner & Referenzen